Team 

Thomas Egger

GESCHÄFTSLEITUNG

Anna Häfliger

GESCHÄFTSLEITUNG

Natalie Hess

ADMINISTRATION

Anna Häfliger

STANDORTLEITUNG ITTIGEN

Melanie Brand

GRUPPENLEITUNG ITTIGEN

Daniela Kauer

GRUPPENLEITUNG ITTIGEN

Melina Stoller

Jessica Gilomen

MITERZIEHERIN ITTIGEN

Jessica Weber

LERNENDE ITTIGEN

LERNENDE ITTIGEN

Melanie Mäder

STANDORTLEITUNG LIEBEFELD

Vanessa Schweizer

GRUPPENLEITUNG LIEBEFELD

Gurit

UNSER MASKOTTCHEN

Philosophie

Ein Team aus qualifizierten Betreuerinnen und Betreuern steht kompetent zur Seite, um Ihnen eine sympathische und professionelle Kinderbetreuung anzubieten.
Ihr Kind erfährt bei uns Wärme, Strukturen, soziale Kontakte und kann sich gestalterisch und spielerisch entfalten. Wir begleiten Ihr Kind individuell und unterstützen es in jeder Hinsicht bei seiner Entwicklung.

Es erhält eine reichhaltige, abwechslungsreiche und dem Alter angepaste Ernährung aus frischen Lebensmitteln die in der Kita selber zubereitet werden.
Wir legen viel Wert auf bedürfnissorientierte Betreuung und das freie Spiel.
Jeden Tag gehen wir mit den Kinder nach Draussen und verbringen mindestens 1 Stunde pro Tag an der frischen Luft.

 

Pädagogisches konzept

Rituale:

Kinder lieben Rituale- und sie brauche sie, damit der Alltag in seiner Vielfalt für sie in kleinen Schritten begreifbar wird. Wenn wir Erzieherinnen gemeinsam mit Kindern Rituale gestalten und erleben, biete es beiden Seiten Orientierung im Kita-Alltag. Die Rituale vermitteln den Kindern ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe, Geborgenheit und sie sorgen für Struktur und Orientierung im Alltag.

Wir haben feste Rituale, die den Alltag bestimmen.

 

  • Zwischen 8:45 und 9:15 (wen alle Kinder angekommen sind) starten wir zusammen in den Tag. Dies tun wir mit einem gemeinsamen z`Nüni.

 

  • Auch vor dem Mittagessen (ca. um 11:15) werden die Kinder in einem Kreis versammelt. Wir machen Kreisspiel, erzählen Geschichten oder singen Lieder. (je nach Bedürfnis der Kinder)

 

  • Auch das Zähneputzen, Schlafen und das Tischlied vor dem Essen zählt für uns als Ritual. Weil es bei jeder Erzieherin immer gleich ist und so Struktur in den Tag bringt und den Kinder Sicherheit und Geborgenheit geben kann.

 

Die Kinder entwickeln aber auch ihrerseits eigene Rituale im Kitaalltag. z. B. bei der Verabschiedung der Eltern, der Begrüssung der anderen Kinder /oder den Betreuerinnen oder nach dem Schlafen beim Anziehen. Dem wollen wir natürlich auch Raum geben damit sich jedes Kind individuell wohlfühlen kann.

Freispiel (drinnen & draussen)

Unser Ziel ist es, dass die Kinder sich in einer beschützten und geborgenen Umgebung sicher und selbstbestimmend im freien Spiel entwickeln können. Immer wieder beobachten wir, dass sie so von hoher Motivation, Kreativität, Konzentration und Lebensfreude durchdrungen sind. Die Kinder brauchen diesen Freiraum, um ihren Bedürfnissen nachgehen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Handlungen, die diesen Bedürfnissen entspringen, für das Kind Sinn machen und seinem Entwicklungsplan entsprechen. Das freie Spiel der Kinder in einer Gruppe, beinhaltet das ganze Spektrum an Situationen, mit welchen wir Menschen im Leben in einer Gemeinschaft täglich konfrontiert werden.

Unsere Rolle als Betreuerin im Freien Spiel

Im freien Spiel überlassen wir den Kindern die Initiative. Wann immer möglich, halten wir uns mit Mitspielen und Vorschläge machen zurück. Die Wahl der Spielpartner, der Spielform sowie des Materials bestimmen sie selber.

Unsere Arbeit liegt darin, dass wir durch unsere interessierte und wohlwollende Präsenz den Kindern eine emotionale Sicherheit geben, damit sie in einer geschützten Atmosphäre ihrem Spiel nachgehen könne. Eine solche Präsenz wird nicht nur durch einer äussere, sondern auch durch eine innere Beteiligung charakterisiert.

Geführte Aktivitäten

 

Einführung

Das tägliche Miteinander in der Kita ist geprägt von immer wiederkehrenden festen Elementen, Impulsen und Ritualen, die den Kindern Sicherheit geben. Daneben gibt es zahlreiche Elemente, die gezielt von den Betreuerinnen eingesetzt werden.

Ein Teil davon sind die Geführten Aktivitäten, welche von den Betreuerinnen mit den Kindern geführt und erlebt werden.

Beweggründe:

Die Erfahrung zeigt, dass es Zeiten gibt, während denen die Kindergruppe mehr Führung von den Betreuerinnen verlangt. Dies wiederum setzt voraus, dass die Betreuerinnen genügend vorbereitet sind, um auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.

Solche Situationen können sich zum Beispiel ergeben, wenn die Kinder ein Bedürfnis nach einer Bestimmten Aktivität signalisieren (z.B. Musizieren, Tanzen, Basteln etc.) in denen es die vermehrte Präsenz und Führung der Betreuerin benötigt. Daher werden die Kinder von der Betreuerin in ihrem Vorhaben unterstützt und auf die Impulse der Kinder eingegangen.

Die von uns angestrebte Haltung, lässt sich mit dem Zitat von Maria Montessori «Hilf mir, es selbst zu tun» treffend umschreiben.

Das Grundlegende bei den Geführten Aktivitäten, ist die freiwillige Teilnahme der Kinder. Wiederum ist unser Ziel, dass die Kinder das neu entdeckte allmählich selbständig durchführen können und nicht von der Leitung der Betreuerin abhängig bleiben.

Führung geschieht nach dem Grundsatz «nicht so viel Führung wie möglich, sondern so viel wie nötig.»

Ein Beweggrund, um eine aktive Rolle in der Gruppe zu übernehmen, ergibt sich, wenn ein Kind oder eine Untergruppe von Kindern aus Überforderung die Betreuerin in eine Situation hineinholt.

In dieser Situation bietet die Betreuerin Hilfestellung, im Treffen von Abmachungen, Vereinbarung von regeln und der gegenseitigen Verständigung.

Aktivitätsbereiche:

Kinder wollen ihre Umwelt er-leben und be-greifen. Entwicklung hängt also stark mit dem Handeln und Wahrnehmen aller Sinne zusammen.

In der Kita sollen den Kindern hierzu viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Bewegungsspiele, Singen, Tanzen, werken, basteln etc.

Ebenso sind die Erlebnisse draussen in der Natur für die Kinder von grosser Bedeutung.  Einen Bauernhof besuchen, zusammen ein Feuer entfachen, die Umgebung zu den verschiedenen Jahreszeiten erleben und noch vieles mehr.

Kommunikation / Konflikte

 

Allgemeine

Eine gute Kommunikationskultur ist für ein harmonisches Miteinander unabdingbar.

Wir vermitteln den Kindern Freude an Kommunikation, in dem wir zuhören,

erzählen, singen und durch unser Vorbildfunktion. Bei den Kindern, die noch nichtsprechen können, ist es wichtig, dass die Erzieherin hier unteranderem ein besonderes Augenmerk auf nonverbale Kommunikation legt. Hierzu gehört intensives Beobachten und ständiger Kontakt zum Kind

Umgang mit Konflikten

Die Kinder sollen ihre Konflikte möglichst untereinander lösen, soweit sie

dazu schon in der Lage sind. Das heisst, dass der Erwachsene zunächst eine beobachtende

Rolle einnimmt und erst interveniert, wenn Gewalt ins Spiel kommt oder die Kinder es nicht schaffen, den Konflikt alleine zu lösen. Hierbei vermeiden wir es die Schuldfrage zu klären, sondern richten den Focus auf den weiteren Umgang mit der Situation und versuchen gemeinsam mit den Kindern eine Lösung zu finden oder zeigen ihnen Alternativen auf. Auch die jüngsten sind in der Lage, ihren Unmut zu äussern. Auch hier gilt: Die Erwachsenen sind sich ihrer Vorbildfunktion jederzeit bewusst. Bei Konflikten zwischen Erwachsenem und Kind gilt also auch: Verbal lösen - und nicht unnötig sanktionieren.

Kommunikation von den Betreuerinnen zu den Kindern

Wir achten auf eine Wertschätzende Kommunikation.

Wir sagen und erklären den Kindern was wir warum von ihnen wollen «Ich-Botschaft»

 (z.B. «Ich möchte nicht, dass du an den Haaren von Lea ziehst, das tut ihr weh»)

Wir respektieren jedes Kind.

Wir hören aktiv zu. Das bedeutet, wir lassen uns in diesem Moment nicht durch andere Aufgaben ablenken.

Essen / Tischkultur

 

Uns ist es wichtig, dass die Kinder ausgeglichene und harmonische Tischsituationen erleben. Wir bieten freies Essen an und unterschützen die Kinder dabei neue und unbekannt Lebensmittel zu probieren. Jedoch können sie selber wähle, ob sie von etwas probieren wollen.

 

Wir legen grossen Wert auf eine leichte, ausgewogene, und abwechslungsreiche Ernährung. Viel Gemüse, Salat, Früchte und Vollkornprodukte sollen unbedingt enthalten sein. Es gibt ein Menüplan mit vorwiegend saisonalen Angeboten und Produkten aus der Schweiz. Tierische Lebensmittel werden ausschliesslich aus Schweizer Produkten bezogen. Zwei Mal in der Woche gibt es Fleisch und/oder Fisch. Ansonsten gibt es vegetarische Gerichte. Auch das z`Vieri-Angebot ist abwechslungsreich und auf das Mittagsmenu abgestimmt. Es wird darauf geschaut, dass es nicht mehr als zwei Mal pro Woche süsse z`Vieri gibt. Das Angebot zum z`Nüni soll ebenso Abwechslung enthalte. Wir geben den Kindern abwechslungsweise Brot, Knäckebrot und Darvida mit Butter und Konfitüre oder Frischkäse. Dazu gibt es immer verschieden Früchte und Tee ohne Zucker oder Wasser.

 

Leitsätze:

Uns ist wichtig, dass 

  • die Kinder die Essensituationen als entspannt wahrnehmen und sich wohlfühlen.

  • die Kinder niemals zum Essen gezwungen werden.

  • die Kinder den Umgang mit Lebensmittel lernen und wissen woher sie kommen.

  • die Kinder genügend Zeit haben, dass Essen zu geniessen.

  • sich die Mitarbeiterinnen ihrer Vorbildfunktion bewusst sind und diese den Kindern vorleben.

  • die Kinder satt vom Tisch gehen.

Schlafen / Siesta

Neben den aktiven Spielphasen brauchen Kinder unbedingt auch Ruhephasen, um sich zu erholen und wieder Kraft zu tanken. Deshalb ist nach dem Mittagessen Schlafens- und Siestazeit. Die kleinen Kinder machen im Schlafzimmer getrennt von den anderen einen Mittagschlaf. Die grösseren Kinder machen Siesta und widmen sich in dieser Zeit einer ruhigen Beschäftigung.

Wickeln / Körperpflege

Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist die Körperpflege. Säuglinge und Kleinkinder sind dabei auf die Fürsorge und Unterstützung von uns Erwachsenen angewiesen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen ihren Körper bewusst wahrnehmen und in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Wir beziehen die Kinder in die Situation mit ein und benennen unsere Handlungen, so dass sie wisse, was mit ihnen passiert. Je nach Wunsch werden grösser Kinder im Liegen oder im Stehen gewickelt. Auch beim trocken werden unterstützen wir die Kinder, indem wir sie ermuntern aufs WC oder aufs Häfi zu gehen. Dies geschieht ohne Druck und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kindes.

 

Eingewöhnung

Der Übergang aus der Familie in die Kita bedeutet für jedes Kind in jedem Alter eine Herausforderung. Während der ersten Zeit in der Kita muss sich das Kind an viel Neues Gewöhnen. Neue Räume, fremde Erwachsene, andere Kinder, einen anderen Tagesablauf als es von zu Hause kennt etc. Das Schwierigste aber ist, sich an die mehrstündige Trennung von den Eltern zu gewöhnen. Wir wollen den Kindern genug Zeit geben sich an all das zu gewöhnen und planen deshalb für die Eingewöhnung rund zwei Wochen Zeit ein. Wir unterteilen die Eingewöhnung in 4 Phasen ein.

 

  • Die Grundphase: Mutter oder Vater kommt mit dem Kind in die Kita, bleibt ca. ein bis zwei Stunden zusammen mit dem Kind im Gruppenraum und nimmt es danach wieder mit nach Hause. 

 

  • Der erste Trennungsversuch: Nach ca. 30 Minuten verabschiedet sich der Elternteil vom Kind und verlässt den Raum. Jedoch bleiben die Eltern immer in der Nähe der Kita, falls das Kind die Eltern braucht.

  • Die Stabilisierungsphase: Je nach Verhalten des Kindes geht nun die Eingewöhnung ihren individuellen Lauf. Grundsätzlich dauert diese Phase 2-3 Tage und die Trennungszeit ohne Eltern wird im Idealfall verdoppelt

  • Die Schlussphase

Die Eltern bringen ihr Kind für kurze Tag (nicht mehr als 7-8 Stunden) in die Kita. Sie sind aber noch telefonisch erreichbar/auf Abruf, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Bezugsperson noch nicht ausreicht, um das Kind aufzufangen.   

 

Leitsätze:

Uns ist wichtig, dass:

  • sich das Kind wohl fühlt und einen positiven Star in die Kita erlebt.

  • Sich das Kind langsam auf die fremde Umgebung, die neuen Personen und die Kinder einstellen kann und so eine steigernde Sicherheit bekommt.

  • Die Eingewöhnungsphasen nach den Bedürfnissen und dem Verhalten des Kindes geführt werden.

  • Die Eingewöhnung in den ersten vier Tagen in den Kitaräumlichkeiten stadtfinden.

  • Wenn sich das Kind nicht trösten lässt, wir die Eltern wieder einbeziehen.

  • Die Eltern alle Mitarbeitende der Kita kennenlernen.

  • Die Eltern alle wichtigen Informationen der Kita vermittelt bekommen, damit sie gut orientiert sind und Klarheit haben.

  • Die Eltern während der Eingewöhnungsphase die Kita, die Mitarbeitenden und den Tagesablauf kennen lernen, um Vertrauen zu fassen.

  • Die Eltern nach abgeschlossener Eingewöhnung ihr Kind mit einem guten Gefühl in der Kita abgeben können.

 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind:

  • Einen ausgeglichenen Eindruck macht.

  • Sich von der Bezugsperson trösten lässt

  • Sich von der Bezugsperson pflegen lässt.

  • Sich mit der neuen Umgebung auseinandersetzt.

  • Die Bezugsperson als „sicher Basis“ akzeptiert.