Thomas Egger

GESCHÄFTSLEITUNG

Natalie Hess

ADMINISTRATION

Team Ittigen 

Nicole Baumgartner

Coming Soon...

STANDORTLEITUNG EFZ

Melanie Brand

GRUPPENLEITUNG EFZ

Aline Zwahlen

MITERZIEHERIN EFZ

Jessica Gilomen

MITERZIEHERIN

Melina Stoller

LERNENDE

Coming Soon...

Luana Sali

PRAKTIKANTIN

Coming Soon...

Ayleen Grüter

PRAKTIKANTIN 

Team Liebefeld 

Melanie Mäder

STANDORTLEITUNG EFZ

Vanessa Schweizer

GRUPPENLEITUNG EFZ

Gurit

KITA MASKOTTCHEN

GRUPPENLEITUNG LIEBEFELD

UNSER MASKOTTCHEN

Philosophie

Ein Team aus qualifizierten Betreuerinnen und Betreuern steht kompetent zur Seite, um Ihnen eine sympathische und professionelle Kinderbetreuung anzubieten.
Ihr Kind erfährt bei uns Wärme, Strukturen, soziale Kontakte und kann sich gestalterisch und spielerisch entfalten. Wir begleiten Ihr Kind individuell und unterstützen es in jeder Hinsicht bei seiner Entwicklung.

Es erhält eine reichhaltige, abwechslungsreiche und dem Alter angepaste Ernährung aus frischen Lebensmitteln die in der Kita selber zubereitet werden.
Wir legen viel Wert auf bedürfnissorientierte Betreuung und das freie Spiel.
Jeden Tag gehen wir mit den Kinder nach Draussen und verbringen mindestens 1 Stunde pro Tag an der frischen Luft.

 

Pädagogisches konzept

Rituale

Kinder lieben Rituale- und sie brauche sie, damit der Alltag in seiner Vielfalt für sie in kleinen Schritten begreifbar wird. Wenn wir Betreuerinnen gemeinsam mit Kindern Rituale gestalten und erleben, bietet dies beiden Seiten Orientierung und Struktur im Kita-Alltag. Die Rituale vermitteln den Kindern ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe, sowie Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit. 

Wir haben feste Rituale, die den Alltag bestimmen. 

 

  • Zwischen 8:00 und 9:00 starten wir in den Tag. 

      Dies tun wir mit einem gemeinsamen z`Nüni. 

 

  • Vor dem Mittagessen (ca. um 11:15) besammeln wir uns in einem Kreis.

      Wir machen Kreisspiele, erzählen Geschichten und singen Lieder. 

 

  • Auch das Zähneputzen, Schlafen und das Tischlied vor dem Essen zählt für uns als Ritual. Da es bei jeder Betreuerin immer gleich ist, bringt es Struktur in den Tag bringt und den Kindern wird Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. 

 

Die Kinder entwickeln aber auch ihrerseits eigene Rituale im Kitaalltag. Zum Beispiel bei der Verabschiedung der Eltern, der Begrüssung anderen Kinder oder den Betreuerinnen oder nach dem Aufwachen. Auch dem wollen wir Raum geben, damit sich jedes Kind individuell wohlfühlen kann. 

Freispiel (drinnen & draussen)

Unser Ziel ist es, dass die Kinder sich in einer beschützten und geborgenen Umgebung sicher und selbstbestimmt im freien Spiel entwickeln können. Immer wieder beobachten wir, dass sie so von hoher Motivation, Kreativität, Konzentration und Lebensfreude durchdrungen sind. Die Kinder brauchen diesen Freiraum, um ihren Bedürfnissen nachgehen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Handlungen, die diesen Bedürfnissen entspringen, für das Kind Sinn machen und seinem Entwicklungsplan entsprechen. Das freie Spiel in einer Gruppe beinhaltet das ganze Spektrum an Situationen, mit welchen wir Menschen im Leben in einer Gemeinschaft täglich konfrontiert werden. 

Unsere Rolle als Betreuerin im Freien Spiel

Im freien Spiel überlassen wir den Kindern die Initiative. Wann immer möglich, halten wir uns mit Mitspielen und Vorschläge machen zurück. Die Wahl der Spielpartner, der Spielform sowie des Materials bestimmen sie selbst.

Unsere Arbeit liegt darin, durch unsere interessierte und wohlwollende Präsenz den Kindern eine emotionale Sicherheit zu bieten, damit sie in einer geschützten Atmosphäre ihrem Spiel nachgehen können. Eine solche Präsenz wird nicht nur durch einer äussere, sondern auch durch eine innere Beteiligung charakterisiert. 

Geführte Aktivitäten

 

Einführung

Das tägliche Miteinander in der Kita ist geprägt von immer wiederkehrenden festen Elementen, Impulsen und Ritualen, die den Kindern Sicherheit bieten. Daneben gibt es zahlreiche Elemente, die gezielt von den Betreuerinnen eingesetzt werden.

Ein Teil davon sind die geführten Aktivitäten, welche von den Betreuerinnen geplant, durchgeführt und reflektiert werden. Diese entstehen anhand von Beobachtungen und sollen bedürfnisorientiert sein.

Beweggründe

Die Erfahrung zeigt, dass es Zeiten gibt, während denen die Kindergruppe mehr Führung von den Betreuerinnen verlangt. Dies wiederum setzt voraus, dass die Betreuerinnen genügend vorbereitet sind, um auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.

Solche Situationen können sich zum Beispiel ergeben, wenn die Kinder ein Bedürfnis nach einer bestimmten Aktivität signalisieren (z.B. Musizieren, Tanzen, Basteln etc.) in denen es die vermehrte Präsenz und Begleitung einer Betreuerin benötigt. Dabei wird gezielte Unterstützung geboten und auf individuelle Impulse eingegangen. 

Die von uns angestrebte Haltung lässt sich mit dem Zitat von Maria Montessori «Hilf mir, es selbst zu tun» treffend umschreiben. 

Das Grundlegende bei den geführten Aktivitäten ist die freiwillige Teilnahme der Kinder. Wiederum ist unser Ziel, dass die Kinder das neu entdeckte allmählich selbständig durchführen können und nicht von der Leitung der Betreuerin abhängig bleiben. 

Führung geschieht nach dem Grundsatz «nicht so viel Führung wie möglich, sondern so viel wie nötig.»

Ein Beweggrund, um eine aktive Rolle in der Gruppe zu übernehmen ergibt sich, wenn ein Kind aus Überforderung die Betreuerin in eine Situation hineinholt. 

In dieser Situation bietet die Betreuerin Hilfestellung, im Treffen von Abmachungen, Vereinbarung von Regeln und der gegenseitigen Verständigung.

Aktivitätsbereiche

Kinder wollen ihre Umwelt er-leben und be-greifen. Entwicklung hängt also stark mit dem Handeln und Wahrnehmen aller Sinne zusammen.

In der Kita sollen den Kindern hierzu viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

bewegen, singen, tanzen, werken, basteln, experimentieren, klettern etc.

Besonders die Erlebnisse draussen in der Natur sind für die Kinder von grosser Bedeutung.  Einen Bauernhof besuchen, zusammen ein Feuer entfachen und den Tag im Wald verbringen, die Umgebung bewusst zu den verschiedenen Jahreszeiten erleben und dazu passende Angebote erhalten.

Kommunikation / Konflikte

 

Allgemeine

Die Kinder sollen ihre Konflikte möglichst untereinander lösen, soweit sie

dazu schon in der Lage sind. Dies bedeutet, dass der Erwachsene zunächst eine beobachtende Rolle einnimmt. Wir intervenieren erst wenn Gewalt ins Spiel kommt oder die Kinder es nicht schaffen, den Konflikt ohne Unterstützung zu lösen. Hierbei vermeiden wir es die Schuldfrage zu klären. Wir richten den Focus auf den weiteren Umgang mit der Situation, versuchen gemeinsam mit den Kindern eine Lösung zu finden oder zeigen ihnen alternative Handlungsmöglichkeiten auf. Auch die Jüngsten sind in der Lage, ihren Unmut zu äussern. Dies nehmen wir ernst und unterstützen die Kinder dabei, ihre Gefühle wahrzunehmen und zu äussern. 

Umgang mit Konflikten

Die Kinder sollen ihre Konflikte möglichst untereinander lösen, soweit sie

dazu schon in der Lage sind. Das heisst, dass der Erwachsene zunächst eine beobachtende

Rolle einnimmt und erst interveniert, wenn Gewalt ins Spiel kommt oder die Kinder es nicht schaffen, den Konflikt alleine zu lösen. Hierbei vermeiden wir es die Schuldfrage zu klären, sondern richten den Focus auf den weiteren Umgang mit der Situation und versuchen gemeinsam mit den Kindern eine Lösung zu finden oder zeigen ihnen Alternativen auf. Auch die jüngsten sind in der Lage, ihren Unmut zu äussern. Auch hier gilt: Die Erwachsenen sind sich ihrer Vorbildfunktion jederzeit bewusst. Bei Konflikten zwischen Erwachsenem und Kind gilt also auch: Verbal lösen - und nicht unnötig sanktionieren.

Kommunikation von den Betreuerinnen zu den Kindern

Wir achten auf eine wertschätzende Kommunikation.

Wir sagen und erklären den Kindern was wir von ihnen wollen und begründen unsere Aussagen. «Ich-Botschaften» (z.B. «Ich möchte nicht, dass du an den Haaren von Lea ziehst, das tut ihr weh») 

Wir respektieren jedes Kind und hören aktiv zu, was bedeutet, dass wir uns in diesem Moment nicht durch andere Aufgaben ablenken lassen. 

Essen / Tischkultur

 

Uns ist es wichtig, dass die Kinder ausgeglichene und harmonische Tischsituationen erleben. Wir bieten freies Essen an und unterschützen die Kinder dabei, neue und unbekannte Lebensmittel zu probieren. Die Kinder können jedoch sie selber wählen, ob sie etwas probieren wollen. 

 

Wir legen grossen Wert auf eine leichte, ausgewogene, und abwechslungsreiche Ernährung. Viel Gemüse, Salat, Früchte und Vollkornprodukte sollen unbedingt enthalten sein. Es gibt einen Menüplan mit vorwiegend saisonalen Angeboten und Produkten aus der Schweiz. Wir verwenden ausschliesslich tierische Produkte aus der Schweiz. Zwei Mal in der Woche gibt es Fleisch und/oder Fisch. Ansonsten gibt es vegetarische Gerichte. Auch das z`Vieri-Angebot ist abwechslungsreich und auf das Mittagsmenü abgestimmt. Es wird darauf geachtet, dass es nicht mehr als zwei Mal pro Woche süsse z`Vieri gibt. Das Angebot zum z`Nüni soll ebenso Abwechslung enthalten. Wir bieten den Kindern abwechslungsweise Brot, Knäckebrot und Darvida mit Butter und Konfitüre oder Frischkäse und verschiedene Früchte an. Den Kindern stehen den ganzen Tag Wasser und ungezuckerten Tee zur freien Verfügung.

 

Leitsätze

Uns ist wichtig, dass 

  • die Kinder die Essensituationen als entspannt wahrnehmen und sich wohlfühlen. 

  • die Kinder niemals zum Essen gezwungen werden. 

  • die Kinder den Umgang mit Lebensmittel lernen und wissen, woher sie kommen. 

  • die Kinder genügend Zeit haben, dass Essen zu geniessen. 

  • sich die Mitarbeiterinnen ihrer Vorbildfunktion bewusst sind und diese den Kindern vorleben. 

  • die Kinder satt vom Tisch gehen. 

Schlafen / Siesta

Neben den aktiven Spielphasen brauchen Kinder unbedingt auch Ruhephasen, um sich zu erholen und wieder Kraft zu tanken. Deshalb ist nach dem Mittagessen Schlafens- und Siestazeit. Die kleinen Kinder machen im Schlafzimmer getrennt von den anderen einen Mittagschlaf. Die grösseren Kinder machen Siesta und widmen sich in dieser Zeit einer ruhigen Beschäftigung. 

Wickeln / Körperpflege

Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist die Körperpflege.

Säuglinge und Kleinkinder sind dabei auf die Fürsorge und Unterstützung von uns Erwachsenen angewiesen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen ihren Körper bewusst wahrnehmen und in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Wir beziehen die Kinder in die Situation mit ein und benennen unsere Handlungen, so dass sie wissen, was mit ihnen passiert. Je nach Wunsch werden grösser Kinder im Liegen oder im Stehen gewickelt. Auch beim trocken werden unterstützen wir die Kinder, indem wir sie ermuntern aufs WC oder aufs Häfi zu gehen. Dies geschieht ohne Druck und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kindes. 

Eingewöhnung

Der Übergang aus der Familie in die Kita bedeutet für jedes Kind in jedem Alter eine Herausforderung. Während der ersten Zeit in der Kita muss sich das Kind an viel Neues gewöhnen. Neue Räume, fremde Erwachsene und Kinder und einen anderen Tagesablauf als es von zu Hause kennt. Das Schwierigste aber ist, sich an die mehrstündige Trennung von den Eltern zu gewöhnen. Wir wollen den Kindern genügend Zeit geben, sich an all das zu gewöhnen und planen deshalb für die Eingewöhnung mindestens zwei Wochen Zeit ein. Wir unterteilen die Eingewöhnung in vier Phasen. 

 

  • Die Grundphase: Die Bezugsperson kommt mit dem Kind für ein bis zwei Stunden in die Kita nimmt es danach wieder mit nach Hause.  

 

  • Der erste Trennungsversuch: Nach ca. 30 Minuten verabschiedet sich der Elternteil vom Kind und verlässt den Raum. Jedoch bleiben die Eltern immer in der Nähe der Kita, falls das Kind die Eltern braucht.

  • Die Stabilisierungsphase: Je nach Verhalten des Kindes geht nun die Eingewöhnung ihren individuellen Lauf. Grundsätzlich dauert diese Phase zwei bis drei Tage und die Trennungszeit ohne Eltern wird im Idealfall verdoppelt.

  • Die Schlussphase

Die Eltern bringen ihr Kind für kurze Tag (nicht mehr als 7-8 Stunden) in die Kita. Sie sind aber noch telefonisch erreichbar/auf Abruf, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Bezugsperson noch nicht ausreicht, um das Kind aufzufangen.     

 

Leitsätze

Uns ist wichtig, dass: 

  • Sich das Kind wohl fühlt und einen positiven Star in die Kita erlebt. 

  • Sich das Kind langsam auf die fremde Umgebung, die neuen Personen und die Kinder

      einstellen kann und so eine steigernde Sicherheit bekommt. 

  • Die Eingewöhnungsphasen nach den Bedürfnissen und dem Verhalten des Kindes geführt werden. 

  • Die Eingewöhnung in den ersten Tagen in den Kitaräumlichkeiten stattfindet. 

  • Wenn sich das Kind nicht trösten lässt, wir die Eltern wieder einbeziehen. 

  • Die Eltern alle Mitarbeitende der Kita kennenlernen. 

  • Die Eltern alle wichtigen Informationen der Kita vermittelt bekommen, damit sie gut orientiert und sicher sind. 

  • Die Eltern während der Eingewöhnungsphase die Kita, die Mitarbeitenden und den Tagesablauf kennen lernen, um Vertrauen fassen zu können. 

  • Die Eltern nach abgeschlossener Eingewöhnung ihr Kind mit einem guten Gefühl in der Kita abgeben können. 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind

  • Einen ausgeglichenen Eindruck macht. 

  • Sich von der Bezugsperson trösten lässt 

  • Sich von der Bezugsperson pflegen lässt. 

  • Sich mit der neuen Umgebung auseinandersetzt. 

  • Die Bezugsperson als „sichere Basis“ akzeptiert.